Die Vareille-Stiftung wurde 2014 von Hélène und Pierre Vareille gegründet und ist das Ergebnis eines ausführlichen Gedankenaustausches mit ihren Kindern. In Fortführung ihrer beruflichen Tätigkeit als Unternehmer bieten Hélène und Pierre Vareille mit ihrer Stiftung eine durchdachte, professionelle und realistische Umsetzung philanthropischer Grundgedanken an.

Die in Zürich registrierte Stiftung steht unter der Aufsicht der Bundesbehörden in Bern und ist als gemeinnützig anerkannt (Offizielles Dokument ). Sie verfügt auch über einen französischen Zweig unter dem Dach der Fondation de France.

Die Stiftung entwickelt und verwirklicht eigene Projekte zur Förderung des sozialen Fortschritts. Wie ein Versuchslabor unterzieht sie solche Projekte über längere Zeit einem Praxistest und misst ihre soziale und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Projekte, die sich in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht schließlich als tauglich erweisen, werden anschließend den zuständigen Behörden für den breit angelegten institutionellen Einsatz vorgeschlagen.

Seit ihrer Gründung befasst sich die Stiftung insbesondere mit der Frage, wie man in Schule und Unterricht schon bei den Kleinsten soziale Ungleichheit verringern kann und wie Arbeit als Mittel gegen Ausgrenzung zu nutzen ist.

  1. Schon bei den Kleinsten gegen sozial bedingtes Schulversagen angehen

Die Stiftung entwickelt und/oder unterstützt innovative Lernkonzepte für den Unterricht mit kleinen Kindern aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Sie bevorzugt gemeinschaftliche Lernmethoden.

Das Hauptprojekt der Stiftung, „Eine Geige in meiner Schule“, ist ein Grundschul-Programm für intensiven Geigenunterricht, der – als fester Bestandteil des Lehrplans – in Kleingruppen erteilt wird. Es wendet sich an Kinder von vier bis acht Jahren und erlaubt es ihnen, sich im Verlauf dieser vier Jahre zahlreiche Kompetenzen und Grundfertigkeiten anzueignen, die zu einem greifbaren Wissenserwerb und zur Vorbeugung gegen Schulversagen benötigt werden. Das Programm bietet den Kindern und ihren Familien auch eine großartige Gelegenheit, die Welt der klassischen Musik für sich zu entdecken.

Das Projekt „Wo das Lesen beginnt“ bildet Mitarbeiter in Kinderkrippen dazu aus, Kindern nach einer innovativen Methode Geschichten vorzulesen, sodass die Kleinsten ihre Lernfähigkeit verbessern können und Gelerntes leichter behalten.

  1. Arbeit als Integrationsansatz für die sozial Schwächsten

 Unsere entwickelten Volkswirtschaften haben leider Zustände absoluter Ausgrenzung hervorgebracht, die von den bestehenden Hilfs- und Umverteilungseinrichtungen wenig anerkannt, ja nicht einmal erkannt werden. Die Stiftung arbeitet an Integrationslösungen durch Arbeit für diejenigen, die immer schon am Rande der Gesellschaft leben.